Bewerbung schreiben leicht gemacht: Bewerbungstipps, Lebenslauf-Vorlage und weitere Hilfsmittel für Ihre erfolgreiche Bewerbung

Diese Seite dient der vollständigen Beschreibung des Bewerbungsprozesses samt Stellensuche, Anschreiben, dem Lebenslauf in tabellarischer und Fließtextform, Bewerbungsgespräch und speziellen Bewerbungstipps und Hilfsmitteln für Ihre erfolgreiche Karriere. Hier finden Sie Ihre Lebenslauf-Vorlage, Bewerbungsmuster und weitere Dokumente, die Sie bei Ihrem Bewerbungsprozess unterstützen können.


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Bewerbung und Lebenslauf Vorlage: ein kleines WirrWarr

Ein kleines WirrWarr

Der Bewerbungsprozess aus Sicht von Bewerber und Unternehmen

Diese Webseite beschreibt die verschiedenen Schritte des Bewerbungsprozesses chronologisch. Um zu verstehen, wie sich der einzelne Bewerber in den Einstellungsprozess eines Unternehmens einfügt, ist in der folgenden Abbildung der Bewerbungs- und der Einstellungsprozess gegenübergestellt.

Bewerbungsprozess - der Lebenslauf als zentrales Element

Bewerbungsprozess vs. Einstellungsprozess

Die einzelnen Phasen des Bewerbungsprozesses sind chronologisch:

  1. Neu-Orientierung des Bewerbers
  2. Stellensuche
  3. Anschreiben
  4. Lebenslauf
  5. Bewerbungsgespräch
  6. Entscheidung des Bewerbers über Annahme der Stelle
  7. Unterzeichnung des Vertrags
  8. Beginn des neuen Jobs

Wir erkennen dabei deutlich, dass der Lebenslauf das zentrale Element der Schnittstelle zwischen Bewerber und Unternehmen ist. Das begründet sich dadurch, dass ein jeder Bewerbungsprozess eines Unternehmens stets der Profilvergleich ist. Hierauf gehen wir später genauer ein.

Wir werden nun alle für den Bewerbungsprozess relevanten Prozessschritte durchgehen und erläutern. Der Fokus liegt dabei auf dem Lebenslauf als wichtigstes Element Ihrer Bewerbung.

(1) und (2) Neuorientierung und Stellensuche

Sichten Sie regelmäßig die für Sie interessanten und passenden Stellenangebote in allen Medien: Zeitungen, Online-Ausschreibungen, Headhunter-Mails etc. Hierdurch steigern Sie Ihre Chancen, die für Sie passende Stelle zu finden.

Aktuelle Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen

Doch bewerben Sie sich nicht blind und beginnen sofort mit der Erstellung eines Anschreibens. Nachfolgend sind einige Punkte beschrieben, die grundsätzlich erwogen werden sollten, bevor es los geht.

Ihre Dokumenten-Checkliste für jede Stelle

Zu einer erfolgreichen Bewerbung gehören:

  • Ein Anschreiben
  • Ein aktuelles Passbild
  • Ein Lebenslauf (heute meist in tabellarischer Form gewünscht)
  • Alle relevanten Zeugnisse
  • Alle sonstige Befähigungsnachweise

Sammeln Sie diese Dokumente möglichst zusammen, bevor Sie mit dem Anschreiben beginnen.

Stellenausschreibungen online sichten

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Was ist noch wichtig?

Einige Tipps um sich erfolgreich zu bewerben

Wir haben Ihnen einige knackige Punkte zusammengestellt, die Sie beherzigen sollten:

  1. E-Mails mit Anhängen haben sich für die Bewerbung in Zeiten der Digitalisierung durchgesetzt. Es gibt jedoch Außnahmen, achten Sie in der Stellenausschreibung auf entsprechende Hinweise.
  2. Gängige Textprogramme benutzen, etwa Microsoft Word (hier klicken für eine passende Hilfe). Speichern Sie Ihre Bewerbung nicht in der aktuellsten Version ab. Nichts ist ärgerlicher als Dokumente, die sich nicht öffnen lassen. Verzichten Sie auf eingescannte Fotos, Zeugnisse oder Grafiken. Die Ladezeit ist zu hoch.
  3. Auch wenn es nur eine E-Mail ist, achten Sie auf perfekte Grammatik und Rechtschreibung.
  4. Schreiben Sie nur an die personalisierte E-Mail-Adresse Ihres Ansprechpartners. Meiden Sie Adressen wie info@ .. oder bewerbung@.. — sie sind zu unpersönlich.
  5. Denken Sie an eine seriöse eigene E-Mail-Adresse: crashkid@… kommt nicht gut beim Empfänger an.
  6. Behalten Sie die Übersicht. Sortieren Sie Ihre Bewerbungen im Postausgang. Idealer Weise senden Sie sich eine Blindkopie Ihrer eigenen Mail. Hierdurch können Sie gleich sicher sein, dass die Mail auch tatsächlich den Weg ins Netz gefunden hat. Die Alternative ist das Anfordern einer Empfangsbestätigung, die jedoch von der Gegenseite nicht zwingend gesendet werden muss.
  7. Erstellen Sie ein Telefonskript bei Anrufen. Strukturieren Sie das Gespräch vor, formulieren Sie konkrete Fragen. Ein Anruf muss reichen.
  8. Halten Sie Ihre Daten bereit: Adresse, Telefon- und Handynummer, E-Mail-Adresse. Nichts ist peinlicher, als wenn Sie Ihre Postleitzahl oder Mobilfunknummer nicht kennen.
  9. Stellen Sie eine ruhige Atmosphäre her. Rauchen oder Essen ist unhöflich. Seien Sie freundlich, lächeln Sie durch’s Telefon.
  10. Halten Sie Ihren Terminkalender bereit, falls ein Vorstellungsgespräch vereinbart wird.
  11. Lassen Sie sich Abteilung, Vor- und Nachnamen Ihres Ansprechpartners buchstabieren, um später Rechtschreibfehler zu vermeiden.

Widmen wir uns nun dem ersten wichtigen Schritt der eigentlichen Bewerbung: dem Anschreiben.

(3) Ihr Bewerbungsschreiben

Grundsätzlich ist das Anschreiben natürlich bereits Teil der Bewerbung. Es sollten entsprechend keine Rechtschreibfehler und eine sinnvolle und glaubwürdige Motivation zur Bewerbung auf die Stelle enthalten sein. Dennoch ist das Anschreiben nur ein Cover für die spätere Vorstellung der harten Fakten, warum Sie sich für eine Stelle geeignet sehen.

Bewerbung schreiben

Bewerbung per Post?

Wichtig für das Anschreiben ist jedoch ein vitaler Punkt. Natürlich haben Sie eine Motivation wie „sich selbst weiter zu entwickeln“ oder ähnliches. Doch das interessiert das Unternehmen nur bedingt (es ist nicht völlig unwichtig). Ein Unternehmen will in erster Linie die eigenen Interessen gesichert wissen: der neue Mitarbeiter muss auf der jeweiligen Stelle funktionieren. Das heißt die zentralen Fragen, die sich ein Bewerber stellen sollte, sind:

  • Warum denke ich, dass ich dem Unternehmen einen Mehrwert liefern kann?“
  • Wie kann ich meine Qualifikationen für das Unternehmen gewinnbringend einsetzen?“

Hierfür konzentrieren wir uns auch beim späteren Bewerbungsgespräch, doch da sind wir noch nicht.

Unsere Empfehlung für Ihr Bewerbungsschreiben

Folgende Produkte können wir Ihnen für einen professionell angefertigtes Bewerbungsschreiben dringend ans Herz legen:


(4) Ihr vollständiger Lebenslauf

Widmen wir uns dem zentralen Element des Bewerbungsprozesses. Wir sagten eingangs, dass wir dem Einstellungsprozess des Unternehmens dienen müssen, und dass der Lebenslauf hierfür die größte Schnittstelle ist, da er dem Profilvergleich dient. Klären wir doch also einmal, was dieser Profilvergleich genau ist.

Lebenslauf des Bewerbers vs. Profilvergleich des Unternehmens

Was ist mit dem Profilvergleich gemeint? Eine jede Planstelle eines Unternehmens besitzt Anforderungen. Das meint beispielsweise fachliche und persönliche Qualifikationen eines potenziellen Mitarbeiters, der eine spätere konkrete Stelle besetzen soll.

Wenn wir als Unternehmen denken (und es lohnt sich für jeden Bewerber, genau das zu tun!), dann können wir uns die Rolle eines Bewerbers wie eine kleine Tabelle vorstellen, die wie folgt strukturiert ist:

Profilvergleich-Planstelle-vs-Person

Der Profilvergleich: Planstelle vs. Person

Für ein Unternehmen ist der Bewerber eine Ressource, welche bestimmten Anforderungen (Kriterien) gerecht werden muss. Diese Kriterien richten sich nach der jeweiligen Planstelle. Die jeweilige Person, die sich auf eine solche Stelle bewirbt, wird vom Unternehmen gegen diese Kriterien bewertet. Das ist der Profilvergleich.

Wie punkten beim Profilvergleich?

Das mit Abstand meiste Fleisch für eine gute Bewertung der eigenen Person hinsichtlich dieser Kriterien liefert: der Lebenslauf. Nicht das Anschreiben, nicht das Passbild, und auch fast nicht die Zeugnisse. Was man an praktischer Erfahrung zu bieten hat, ist am meisten relevant. Darunter fallen natürlich auch Studienpraktika, Wettbewerbsgewinne und ähnliche Befähigungsnachweise innerhalb eines fachlich oder persönlich relevanten Rahmen.

Ein tabellarischer Lebenslauf

Ein tabellarischer Lebenslauf besteht nun aus folgenden Teilen:

  1. Profil mit Kurzinformationen:
    1. Name, Vorname
    2. Anschrift
    3. Kontaktdaten (Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse)
    4. Geburtsdatum
    5. Nationalität
    6. Familienstand
  2. Schulische Laufbahn
    1. Monat und Jahr der besuchten Schulen (von … bis …)
  3. Akademische Laufbahn
    1. Monat und Jahr der Studientätigkeiten (von… bis …)
    2. Schwerpunkt (beispielsweise der Abschlussarbeit)
  4. Berufserfahrung
    1. Monat und Jahr der beruflichen Tätigkeiten und Praktika (von … bis …)
  5. Qualifikationen
    1. Fachliche Qualifikationen
      1. Weiterbildungen
      2. Fortbildungen
      3. Zertifizierungen
    2. Persönliche Qualifikationen
      1. Sprachen etc.
      2. Freiwilliges Soziales Jahr o.ä.
      3. Zivildienst, Wehrdienst, etc.
  6. Interessen
    1. Auslandsaufenthalte
    2. Sport und Hobbys (die möglichst zur gewünschten Stelle passen)
  7. Ort, Datum, Name, Unterschrift

Häufige Fehler eines Lebenslaufes

  • Lücken im Lebenslauf werden zu prominent dargestellt und/oder nicht erläutert
  • Lücken, beispielsweise Arbeitslosigkeit werden zu negativ dargestellt
  • Praktika, Hobbys, etc. passen nicht zur Stelle
  • Die Berufs-Erfahrungen, akademischen Leistungen, etc. sind nicht chronologisch sortiert
  • Aufgaben und Tätigkeiten der bisherigen Erfahrungen passen nicht zur Stellenbeschreibung
  • Angabe falscher Tatsachen im Allgemeinen (auch Familienstand)
  • Auslassen wichtiger Angaben (beispielsweise Führerschein, sofern die Stelle es erfordern könnte)
  • Lebenslauf ist zu kurz gehalten oder wird künstlich verlängert
  • Das Passbild ist nicht aktuell
  • Die Vorlage wirkt nicht professionell

Um die layoutseitigen und inhaltlich-strukturellen Probleme zu vermeiden, bieten wir Ihnen nun eine Reihe von Lebenslauf-Vorlagen.

Unsere Empfehlung für Ihren Lebenslauf

Folgende Produkte können wir Ihnen für einen professionell angefertigten Lebenslauf sehr empfehlen:

Die richtige Lebenslauf-Vorlage

Ein vitaler Punkt bei der Erstellung des Lebenslaufes ist das Layout. Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Muster vorstellen, die Sie gern für Ihre eigene Bewerbung verwenden können.

Bei unseren Lebenslauf-Mustern haben wir (teils beispielhaft) auf folgendes geachtet:

  • Allgemeingültige inhaltliche Haupt-Struktur
  • Rückwärts-chronologischer Aufbau der Tätigkeiten und Erfahrungen (beginnend mit aktueller Position)
  • Ausführliche Beschreibung der letzten beiden Tätigkeiten (Projekterfahrung etc.)
  • Professionelles Design (keine unpassenden Umbrüche, passendes Schriftbild etc.)

Jetzt kostenlos Lebenslauf-Vorlage 1 herunterladen (doc).

Jetzt kostenlos Lebenslauf-Vorlage 2 herunterladen (doc).

Die eigene Lebenslauf-Vorlage selbst erstellen

Wenn Sie lieber Ihre völlig einzigartige Lebenslauf-Vorlage erstellen möchten, haben wir hier ein gutes Tutorial für Sie:


(5) Das Bewerbungsgespräch

Haben Sie den ersten Profilvergleich des Unternehmens überstanden, werden Sie hoffentlich zum Bewerbungsgespräch eingeladen.

Aufbau des Bewerbungsgeprächs

Small Talk – „Kaffee oder Tee?“, „Wie war die Anreise?“, „Haben Sie gut hergefunden?“ Hier werden die ersten Sympathien ausgetauscht. Man sagt, dass die ersten Sekunden darüber entscheiden, ob man eine Person mag oder nicht mag. Deshalb sollte man diese Eingangsphase nicht unterschätzen. Sie betreten den Raum und ihr Gegenüber geleitet Sie herein oder kommt Ihnen entgegen: Sie präsentieren sich schon nonverbal über ihre Kleidung, Schuhe, Frisur, ihr Lächeln und ihren nicht zu schlaffen, aber auch nicht zu starken Händedruck. Sie haben noch nichts gesagt und ihr zukünftiger Chef hat unbewusst schon Entscheidungen getroffen.

Bleiben Sie ehrlich, authentisch und gewitzt. Sie wollen sich nur gegenseitig kennenlernen – für mehrere Jahre.

Das Bewerbungsgespräch

Ein gleichberechtigtes Gespräch: Stellen Sie Fragen!

Das hier ist kein Verhör. Nein, schlimmer. Da hätten Sie das Recht auf einen Anwalt. Im Bewerbungsgespräch sind Sie allein. Oft geht es um Themen, die tabu sein sollten. Aussage verweigern? Auf keinen Fall. Private Interessen? „Geht Sie nichts an“, kann man schlecht sagen. Aber bedenken Sie den Grund für die Frage: So will der Arbeitgeber das Gesamtbild abrunden. Sie interessieren sich also für Computerspiele und moderne Kunst?

Vergessen Sie die PC-Ballerei und schwärmen Sie von Picasso. Sport? Immer mit ja antworten. Man möchte ggf. Ihre Fitness für Überstunden abchecken. Wenn Sie die Stelle haben, können Sie immer noch joggen statt jobben. Glaube? Danach dürfen nur Unternehmen in kirchlicher Trägerschaft fragen. Krankheiten? Die können Sie ungestraft verschweigen, solange sie Sie beruflich nicht beeinträchtigen. Sicher kann es Ärger geben, wenn der Arbeitgeber erfährt, dass Sie bei der Bewerbung gelogen haben. Aber wenn Sie gut arbeiten, hat er auch keinen Grund, Sie zu entlassen. Nach dem deutschen Datenschutzrecht haben Sie als Arbeitnehmer das Recht zur Lüge, wenn es um besondere personenbezogene Daten wie Ihren Gesundheitsstatus geht.

Sie müssen bei der Erstellung Ihres Lebenslaufes immer auch das Bewerbungsgespräch im Auge behalten. Präsentieren Sie sich im Lebenslauf so, dass Sie Ihren persönlichen und beruflichen Werdegang jederzeit darlegen und weiter ausführen können. Ein Punkt sollte bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen berücksichtigt werden, deshalb wiederhole ich mich hier gerne: Bleiben Sie ehrlich. Es besteht immer die Möglichkeit, dass Unternehmen sich mit früheren Vorgesetzten in Kontakt treten. Unterschätzen Sie nie die Netzwerke der Unternehmen.

Die Fragen „Was wissen Sie über unser Unternehmen?“ und „Worauf beruht Ihr Interesse an unserem Unternehmen zu arbeiten?“ sind klassische Eingangsfragen. Seien Sie entspannt bei diesen Fragen. Man hat Sie eingeladen, weil die Personalabteilung zu dem Schluss gekommen ist, dass Ihr angegebener Werdegang zum Unternehmen passt. Im Gesprächen setzen Sie sozusagen ein Ausrufezeichen, dass Sie der Richtige für die Arbeitsstelle sind.

Im folgenden die möglichen Fragen im Vorstellungsgespräch und was man aus den Antworten teilweise schließen kann:

Persönliche Situation

  • In welcher Umgebung sind Sie groß geworden (Großstadt – Land)?
  • Geschwister- oder Einzelkind (Integration)
  • Verbringen Sie Ihre Freizeit allein oder in Gemeinschaft (Kontaktfähigkeit)
  • Sind Sie verheiratet? Wie lange? Wie viele Kinder? (Harmonie, Sorgen)
  • Haben Sie bestimmte Hobbys? (der Tätigkeit förderlich – störend)

Bildungsgang des Bewerbers

  • Schulische Ausbildung (Privatuni, Hauptschule oder Gymnasium)
  • Weiterbildung während Ihrer beruflichen Tätigkeit (Interesse und Aktivität)

Berufliche Entwicklung des Bewerbers

  • Wie sind Sie zu Ihrer letzten Position gekommen (Initiative – Fremdeinwirkung)
  • Wie sah der typische Arbeitsalltag dort aus (Identifikation)?
  • Was hat Ihnen dort gefallen? Was nicht? (Negative Aussagen – Gründe)
  • Was erwarten Sie von Ihrem neuen Arbeitgeber (Motivation, Fluktuation)

Vertragsverhandlung

  • Wie hoch ist Ihr derzeitiges Einkommen (Grundlage für ein Angebot)?
  • Welches Anfangsgehalt erwarten Sie (vertretbare Gehaltsbreite)?
  • Sonstigen Leistungen eines Unternehmens, dem Sie gerne angehören würden (Sozialleistungen)?

Sie sehen anhand der Fragen die enge Verzahnung von Lebenslauf und Bewerbungsgespräch. Die Möglichkeiten den Lebenslaufen für jede Bewerbung zu optimieren, sind unbegrenzt. Viele machen sich nicht die Mühe und ändern, wenn Sie eine Bewerbung abschicken, nur die Adresse und bestenfalls den Ansprechpartner.

Wir geben Ihnen die Fähigkeiten an die Hand, mehr zu tun. Bewerben Sie sich für ein Stelle, wo Teamwork gefragt ist, schreiben Sie nicht Briefmarkensammeln als Hobby. Obwohl natürlich auch hier zum Tauschen Handlungsgeschick und Kommunikation gefragt sind. Nehmen Sie lieber etwas Eindeutiges.

Entspanntes Bewerbungsgespräch

Entspanntes Bewerbungsgespräch

Bedenken Sie, dass für die 1. Auswahl der geeigneten Bewerber, die Personalabteilungen sehr wenig Zeit haben. Der erste Eindruck, die die Spreu vom Weizen trennt, ist bei Ihren schriftlichen Unterlagen genauso wichtig, wie später das richtige Outfit beim Bewerbungsgespräch.

Im Übrigen kann es auch sein, dass statt eines Gesprächs ein Assessment durchgeführt wird, welches Ihre Eignung prüfen und bestätigen soll. Das ist nicht zuletzt bei der Bewerbung im öffentlichen Dienst wie der Polizei üblich. Lesen Sie hierzu gern auch unseren Artikel zum Assessment Center.

Unsere Empfehlung für Ihr erfolgreiches Bewerbungsgespräch

Folgende Produkte können wir Ihnen für das Vorstellungsgespräch unbedingt ans Herz legen:

Wir werden den Punkt Rückfragen im Bewerbungsgespräch noch ansprechen.

Absage nach Bewerbungsgespräch trotz guter Vorbereitung?

An dieser Stelle sei erwähnt, dass ein Bewerber eine Absage bekommt, obwohl er meint nonverbal und verbal alles richtig gemacht zu haben. Seien Sie sich bewusst, dass es nicht mit jeder Beziehung klappen kann, wie es im Privatleben auch ist. Vielleicht ist es nur eingangs eine kleine Äußerung oder eine Eigenschaft von Ihnen, die einen positiven Verlauf des weiteren Gespräch für ihren zukünftigen Chef unmöglich macht. Er nimmt ihre vielleicht positiven Äußerungen unbewusst einfach anders wahr. Das ist schade, aber es lässt sich nicht vermeiden. Arbeiten Sie immer an sich. Verzweifeln Sie nicht. Sie nehmen aus jedem Gespräch Eindrücke mit, um es beim nächsten Mal besser machen zu können.

(6) und (7) Ihre Entscheidung

Haben Sie das Bewerbungsgespräch überstanden und wurden vom Unternehmen als stimmig eingestuft, wird Ihnen von der Personalabteilung ein Arbeitsvertrag zugesendet. Nicht in jedem Fall wird der Arbeitsvertrag schon im Bewerbungsgespräch durchgegangen. Daher gilt folgender Ablauf:

  1. Prüfen Sie den erhaltenen Arbeitsvertrag eingängig darauf, ob er hinsichtlich Urlaubsregelung, Arbeitszeitregelung, Standortregelung, etc., und natürlich dem besprochenen Gehalt entspricht.
  2. Gehen Sie in sich, ob Sie bei diesem Arbeitgeber in den nächsten Jahren arbeiten wollen. Unterzeichnen Sie den Vertrag keinesfalls noch am selben Tag, beziehungsweise senden Sie den Vertrag nicht gleich ab. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit.
  3. Wenn Sie sich auf mehrere Stellen beworben haben, und für mehrere angenommen wurden, haben Sie es einerseits noch schwerer, weil Sie sich entscheiden dürfen, bei wem Sie arbeiten möchten. Andererseits ist das ein Luxusproblem, dass Sie sich verdient haben. Genießen Sie Ihre Freiheit.
  4. Treffen Sie Ihre Entscheidung nach Konsultation des Bauches, des Herzens und des Kopfes. Nur das bringt Sie nachhaltig weiter. Oft denken wir uns: diese Stelle ermöglicht mir jenes oder solches, doch wissen gleichzeitig genau, dass sie uns nicht gut tut. Das sollten wir im wahrsten Sinne des Wortes beherzigen.
  5. Haben Sie die Seelensuche abgeschlossen und wissen, dass der Job vollständig Ihnen, Ihren Qualifikationen und Ihren Bedürfnissen entspricht, unterzeichnen Sie den Vertrag.

(8) Ihr neuer Job: der Eingliederungsprozess

Denken Sie bei Ihrer Bewerbung immer auch ein Stück wie ein Unternehmen. Aus Sicht des Unternehmens ist der Eingliederungsprozess erfolgreich verlaufen, wenn der Mitarbeiter nach der Einarbeitung…

  • seine Stelle und die damit verbundenen Aufgaben genau kennt
  • die eigenen Defizite in Kenntnis und Fähigkeiten ausgeglichen hat
  • motiviert seine Kenntnisse und Fähigkeiten in die Erledigung der Aufgaben einbringt
  • motiviert seine Kenntnisse und Fähigkeiten in die Erledigung der Aufgaben einbringt
  • an der ständigen Anpassung der Stellenaufgabe an neue Anforderungen interessiert ist
  • Loyalität und eine hohe Bindung an das Unternehmen entwickelt hat
  • die Unternehmenskultur und -philosophie kennt und akzeptiert
Zukünftiges Team

Ihr Zukünftiges Team?

Sie wollen als zukünftiger Arbeitnehmer am Ende ebenso wissen, was genau von ihn erwartet wird. Sie wollen sich in der Lage fühlen, diese Aufgaben souverän zu meistern und das z. B. bei ordentlicher Entlohnung, Anerkennung und Beförderungsaussichten. Sie fühlen sich auf Dauer im Unternehmen nicht zufrieden, wenn die Normen und Werte des Unternehmens nicht mit Ihren eigenem Wertsystem vereinbar sind. Deshalb verstehen Sie die Bewerbung als Prozess, bei dem beide Partner am Ende auf Dauer zufrieden sind. Das können Sie nur für sich entscheiden. Dabei wünschen wir Ihnen einen klaren Kopf und vor allem ein offenes Herz.

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